21.12.11, 00:08:47
Alexander Puschkin -
Ein winterliches Gedicht
Erst gestern war es, denkst du daran?
Es ging der Tag zur Neige.
Ein böser Schneesturm da begann
und brach die dürren Zweige.
Der Sturmwind blies die Sterne weg,
die Lichter, die wir lieben.
Vom Monde gar war nur ein Fleck,
ein gelber Schein geblieben.
Und jetzt? So schau doch nur hinaus:
Die Welt ertrinkt in Wonne.
Ein weißer Teppich liegt jetzt aus.
Es strahlt und lacht die Sonne.
Wohin du siehst: Ganz puderweiß
geschmückt sind alle Felder.
Der Bach rauscht lustig unterm Eis.
Nur finster steh'n die Wälder.
Alexander Puschkin (1799-1837)
Blog — Kommentare (3)




und so wird aus dem Dunkel wieder Licht und aus dem Scheußlichen etwas Wunderschönes
lieben Gruß
Uta
Ein mir unbekanntes Gedicht. lintschi liest es vor. Ich lausche gespannt und es zaubert ein Licht in das wunderbare Gedicht
und in mein Gesicht.
Vielen Dank
danke, ihr lieben!
ich habe es auch nicht gekannt (obwohl groß0er fan der russischen lyrik), bin durch zufall dazu gekommen und MUSSTE es dann lesen *ggg*
mir hat das auch so gut gefallen, uta, dieser wechsel. nichts ist nur von einer seite zu betrachten ...
und fein fini, wenn du lächelst!
schönen tag noch!